Verkauf von Strom und Gas: Montag Tag der offenen Tür im neuen Büro im Bersenbrücker Rathaus

BERSENBRÜCK. Montag legt die Hase-Energie den Schalter um und steigt in den Verkauf von Strom und Gas ein. Vertriebsmanager Jan Wojtun lädt ein zum Tag der offenen Tür im Büro im Bersenbrücker Rathaus. Und Samtgemeindebürgermeister Horst Baier ist stolz darauf, dass die Tarife „seiner“ Gemeindewerke unter denen der günstigsten lokalen Anbieter liegen.

Darauf verweist er in einem Pressegespräch im Vorfeld der Büro-Eröffnung am Montag, zu der es auch ein buntes Unterhaltungsprogramm und kleine Überraschungen für die Besucher geben wird. Die Preise sind ab Montag auch im Internet veröffentlicht, dann ist auch ein Wechsel online möglich, ergänzt Jan Wojtun. Wer online wechselt, erhält sogar einen Bonus.
Mitte November ist ein Zeitpunkt, zu dem viele Anbieter ihre Strom- und Gaskontingente fürs kommende Jahr sichern und auf dieser Grundlage kalkulierte Tarife öffentlich machen. Die Hase-Energie arbeitet mit der Rhenag zusammen. Sie verkaufe ausschließlich Öko-Strom, der aus norwegischen Wasserkraftwerken stammt, erläutert Horst Baier.

Vielleicht wird die Hase-Energie ihren Öko-Strom bald sogar lokal einkaufen und dann vermarkten. Als Gemeindewerk der Samtgemeinde Bersenbrück war die Hase-Energie von Anfang an auch als Plattform für die Beteiligung an regionalen Windparks oder anderen Produzenten regenerativer Energie gedacht. Hase-Energie-Tarife sollen nicht nur in der Samtgemeinde Bersenbrück zu haben sein, auch darüber hinaus, betont Baier. Ferner solle Wojtun nicht nur mit Privatkunden ins Geschäft kommen. Die Hase-Energie habe auch gewerblichen Kunden günstige Tarife zu bieten.

In der Kommune verstärkt sie bereits die lokale Wertschöpfung, könnte man sagen: Die Hase Energie hat ihre Zielvorstellung von sauberer lokal erzeugter und genutzter Energie in den Slogan
„fair. nachhaltig. vor Ort.“ gepackt und sie unterlegt mit einer schematisierten, kraftvollen Bildsprache. Die Busse der Samtgemeinde-Tochter Ankum Bersenbrücker Eisenbahn sind neuerdings
mit dieser auffälligen Werbung beklebt. Auch als Bandenwerbung gibt es sie. Der Reit- und Fahrverein Ankum zeigt sie bereits in seiner Reithalle und profitiert so als erster Verein von der Hase-Energie.

 

Hase-Energie und Hase-Netz

Als erste Samtgemeinde in Niedersachsen baut die Samtgemeinde Bersenbrück Gemeindewerkke auf. Dazu gründete sie die Hase-Energie GmbH. Zum Vertrieb von Strom und Gas arbeitet diese Tochtergesellschaft der Samtgemeinde mit der Rhenag (Rheinische Energie Aktiengesellschaft) zusammen. Ziel soll sein, zunehmend lokal produzierten Strom etwa aus Windparks oder Biogasanlagen zu vermarkten.

Zum Einstieg in den Netzbetrieb kauft die Haseenergie der RWE für fünf Millionen Euro 90 Prozent ihres Gasleitungsnetzes in der Samtgemeinde ab. Ihren Netzanteil bringt die Hase-Energie in die Hase-Netz GmbH, an der sich auch die RWE beteiligt. Die RWE-Tochter West-Netz wird das Personal stellen, die das Leitungsnetz technisch betreut. Die Samtgemeinde verdient an den Durchleitungsgebühren mit.

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