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6. September 2018
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Hase-Energie präsentiert Pachtmodell für Photovoltaikanlagen (HaseSolar)

Familie vor der Wösten in Quakenbrück ist seit Kurzem Betreiber einer Pacht-Photovoltaikanlage der Hase-Energie GmbH. Deren Pachtmodell könnte künftig finanziell noch attraktiver werden. Am Samstag will sie es im Eingang des Edeka-Marktes in der Neustadt vorstellen.
In der Straße Im Hagen am Rande Quakenbrücks haben sich vor der Wöstens ein kleines Paradies mit Garten geschaffen. Von Anfang an, sagt Ralf vor der Wösten, habe er sich Fotovoltaik für das Dach gewünscht. Es gibt da nur ein Problem: Die Dachpfannen des alten Siedlungshauses sind von unten mit Zement an Balken und Sparren angeklebt. Das macht das Dach dauerhaft und trocken. Solartechnikanbieter schreckt so ein Dach aber ab, bei der Installation gehen eine Menge Pfannen kaputt, fürchten sie. Die Hase-Energie fand einen Anbieter, der es trotzdem wagte. „Die haben nur eine Pfanne ersetzen müssen“, freut sich vor der Wösten, dass er nun Strom ernten kann, nicht nur bei strahlender Sonne.

Für Kleinunternehmer und Eigenheimbesitzer
Seit 2016 bietet die Hase-Energie ein Pachtmodell für Photovoltaikanlagen an, was für Kleinunternehmer und Eigenheimbesitzer mit einem Verbrauch bis 10.000 Kilowattstunden im Jahr konzipiert worden ist. Ziel ist es den Verbraucher unabhängiger von den großen Stromkonzernen zu machen, die Stromkosten zu reduzieren und auch dem Klimawandel entgegenzuwirken, teilt das Bersenbrücker Unternehmen mit. Das Pachtmodell hat eine Laufzeit von 18 Jahren. Der Kunde muss kein Eigenkapital in die Hand nehmen und profitiert sofort. Aufbau und Folgekosten wie Wartung, Versicherungen und die alle zwei Jahre fällige technische Überprüfung werden komplett abgedeckt. Durch den Eigenverbrauch und durch die Vergütung der Einspeisung finanziert sich die Anlage selbst, so die Bersenbrücker Energieagentur. Unter dem Strich bedeute das, dass die monatlichen Belastungen für den Betreiber geringer seien als seine Kosten zuvor für den Strombezug.

Einsparung bei Warmwasserkosten möglich
Abhängig von der Heizungsanlage sind laut Hase-Energie sogar Einsparungen bei den Warmwasserkosten möglich durch den Einbau eines Heizstabes in den Warmwasserspeicher. Ein Blick in die nähere Zukunft verspricht weitere Einsparpotenziale: Angelo Böning, bei der Hase-Energie auf den Vertrieb von Photovoltaikanlagen spezialisiert, ist sicher, dass die Speichertechnik für Strom in den nächsten fünf Jahren noch effizienter und günstiger wird. Dann können Betreiber den tagsüber gespeicherten Strom in den Abendstunden verbrauchen. „Ein absolut rundes Konzept für den Kunden“, sagt auch der Geschäftsführer der Hase-Energie, Bersenbrücks Samtgemeindebürgermeister Horst Baier. „Wir schauen sehr positiv in die Zukunft und Entwicklung der Photovoltaiktechnik.“
Die Hase-Energie hat für ihre Kunden ein besonderes Highlight: Wer bis Jahresende einsteigt, erhält kostenlos eine App, die ihn über Stromproduktion und andere Daten auf dem Laufenden hält. Ausbauten der Anlage mit Speichern oder Endverbrauchern lassen sich einbinden.

Weitere Informationen zu HaseSolar finden Sie hier.

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